YOGA

AUFMERKSAMKEIT - RUHE - ORIENTIERUNG


Das Ziel von Yoga ist Befreiung und Freiheit

yoga heißt entdecken

Yoga lernen heißt, eine konzeptuelle neue Welt zu entdecken und zu erleben. Die wichtigen Grundlagen dafür sind der eigene Körper, der Atem (und die Vatas), die Sinne, die Psyche und Gefühle und die eigene Aufmerksamkeit. Aufmerksam zu sein, frei von starren Mustern, das ist das immer wieder anzustrebende Hauptziel und Ergebnis, und das Einzigartige von Yoga.

 

 

Obwohl Yoga im Kern Selbstlernen ist, sind die Lernschritte und Technik leichter und sicherer mit Hilfe eines Lehrers zu bewältigen. Dabei unterstütze ich Sie gerne.

Asanas sind ungewöhnliche, nicht alltägliche Positionen, die es ermöglichen, sonst wenig beanspruchte Muskeln einzusetzen. Es werden dabei Nervenbahnen benutzt, die wir im Alltag nicht bevorzugt gebrauchen. Diese Bahnen suchen und stimulieren wir zusammen in den Asanas gezielt.

 

Die Gelenk-Marmas, Sehnen-Marmas und andere Marmas werden in Ruhestellung und in ruhige, normale Arbeitspositionen gebracht. Der Wechsel von der Zielmuskulatur zur Haltungsmuskulatur, den wir im Yoga anstreben, ist ein langsamer Prozess. Ziel- und Haltungsmuskulatur befinden sich in einem labilen Gleichgewicht, das bei unbeabsichtigter Fehlnutzung leicht zu Ungunsten der Haltungsmuskulatur umschlägt. Die Haltungsmuskulatur tendiert bei Nichtnutzung zur Erschlaffung; die Zielmuskulatur verspannt sich leicht. >> Weg von der Zielmotorik - hin zur Haltungsmotorik << ist daher ein Kerngedanke der Yoga-Praktizierens. Dysbalancen in den Muskeln der Beine, Arme und Seiten haben negative Auswirkungen auf die Wirbelsäule. >> Weg von der Wirbelsäule - hin zu den Beinen, Armen und Flanken << heißt somit ein zweites Motto. Das Ziel besteht darin, an den Marmas der Beine, Arme und Seiten des Rumpfes neue, der Natur des Menschen passendere Balancen immer wiederzu erstellen. Über Monate langsam geführte Umstellungen sind daher der einzige Weg, um im Sinne des Yoga voranzukommen.

 

Mit Yoga bewirken viele Menschen Positives für sich. Sie stabilisieren sich auf eine für sie angenehme Weise. Die Marmas geben die Orientierung, auf was genau im Yoga Wert gelegt wird, und sie geben die Erklärung, wie Yoga funktioniert.

 

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Quelle: Dipl. Päd., adj. Prof. Reinhard Bögle